Statt Theater ein Theaterbuch

Genauer gesagt, ein Operettenbuch. Oder noch besser, ein Buch über die Operette. Die Staatsoperette Dresden. Letztens erst gab es dort FOLLIES, wovon ich hier bereits berichtete. Aber auch die Dreigroschenoper wurde hier schon erwähnt.

Nun gerade spielt sich nichts ab mit diesem oder jenem Theaterbesuch, denn seit rund einem Jahr hat sich dieses vermaledeite neunzehnjährige Zwillingspärchen auf der Welt breitgemacht. Corona und Covid Sars  verhindern Besuche auch in Dresdner Theatern. Nichts geht mehr auch in der Staatsoperette, vielleicht hat die Spielpause nach dem Flop letztens (Die Banditen – Jaques Offenbach)  auch was Gutes.  Mit weiterem Insiderwissen werde ich hier nicht prahlen, zumal ich die Premiere auch nicht selbst gesehen habe.

 

So haben wir nun gleich mehrere Gründe, zurückzublicken. In die Zeit der Intendanz von Wolfgang Schaller. Sechzehn Jahre hatte er sie inne. Dazu gibt es ein buntes Bilderbuch mit Beiträgen vieler Prominenter. Da ist vom alten Haus in Dresden Leuben die Rede, vom Kampf um den Theaterneubau, vom Umzug und vielerlei Aufführungen. Von Johann Strauß & Co, vom Ensemble, von einem Jugentanzprojekt und dem Musical-Jugendchor aber auch von wissenschaftlichen Tagungen oder der Operette zu finsteren deutschen Zeiten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

 

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Ein Buch zum Schmökern. Nicht nur für Operettenliebhaber. Und ein „Hingucker“ – Theater, inmitten des Kulturkraftwerks Mitte.

  • Hrsg.: DNB / Staatsoperette Dresden / Dresden 2019 / ISBN: 978-3-00-062942-6

© Der Bücherjunge

(NZ – 14. Februar 2021 – UR)

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