Im Jahre 2019 stand auf dem Postplatz ein Riesenrad. Natürlich beschert einem so ein Ding schöne Stadteinblicke. Auch der alte Bus davor lud ein, dies festzuhalten und anschließend Farbspiele am Computer zu betreiben.
Blick vom Riesenrad
Bus unterm Riesenrad
Im Jahr 2001 war es mir vergönnt, mal Luftbilder aus der Glaskanzel einer Alouette II zu schießen. Dabei kam mit der damaligen Canon Digital das folgende zustande:
Neue Feldforschungen zur Archäologie des Oberen Elbtales
Die Renaissancestadt als Festkulisse
Zur Geschichte des Neustädter Marktes
Loschwitz – Stadtteil mit ausgeprägtem Selbstbewußtsein
Oberbürgermeister der Stadt Dresden – Gustav Otto Beutler
Dresdner Postgeschichte bis 1871
Dresdner Porzellan
Prägende Jahre – Alltagsgeschichte 1945 – 1949
Dresden mahnt – Stadtansichten 1945 – 1955
Goldbroiler und spezitex-knitterarm – DDR
Der Volksaufstand des 17. Juni 1953 in Dresden
Für alle Fälle, Tag und Nacht zur Stelle – Werbeschriften vergangener Zeiten
Loschwitz ist eine feine Gegend. Man muss bloß aufpassen, dass man etwas höher wohnt, denn der Stadtteil liegt unmittelbar an der Elbe. Das Blaue Wunder heißt ja eigentlich auch Loschwitzer Brücke. Nach dem Oberbürgermeister ist der Beutler-Park benannt, der auf einer ehemaligen Festungsschanze gestaltet wurde. Dresdner Porzellan? Auf „sächsischen“ Blogs wird doch meist nur vom Porzellan mit den Blauen Schwertern geschrieben? Wenn man aber in diesen Artikel schaut, dann erfährt man von der Sächsischen Porzellan-Manufaktur Dresden, die seit 1872 produzierte und es ging ganz sicher nicht nur um Alltagsgeschirr. Die Alltagsgeschichte erzählt auch von der Rolle der stationierten sowjetischen Soldaten, dem schwierigen Aufeinandertreffen in den ersten Stunden nach der Befreiung. Im Artikel Kunstgeschichte werden Stadtansichten, Gemälde aus den 50iger Jahren vorgestellt. Und über den Volksaufstand kann man sich hier genauer informieren, nachdem man Frank Goldammer Juni 53 gelesen hat. Hier lernen wir den „Aufstandsführer“ Wilhelm Grothaus kennen.
Buchausschnitte
DNB / DZA Verlag für Kultur und Wissenschaft / Altenburg 1997 / ISBN: 3-9804823-8-3
Es ist die Freilichtbühne Dresdens. Gebaut in den Jahren 1953 bis 1955 und eröffnet am 12, August 1955. Für knapp 5000 Zuschauer bietet sie Platz. Ursprünglich wurde hier mehr Unterhaltungs- und Familienprogramme aufgeführt, später fanden dann auch Rockkonzerte und Filmvorführungen statt. Heute liegt der Schwerpunkt Konzerten der Rock- und Pop Musik. Verblüffend, die Stadt Dresden wollte ursprünglich einen Veranstaltungsort, der 10.000 Zuschauer fassen sollte.
Ich finde, man hat mit viele Liebe und architektonisch durchaus passend gebaut. Das sieht man an den schmiedeeisernen Toren. Ein typischer Musiktempel.
Dresden im Mittelalter – Die Ausgrabungen am südlichen Altmarkt
Zur Geschichte des Altmarktes
Von Manufakturiers, Fabrikanten und Handwerkern
Oberbürgermeister der Stadt Dresden (F.W. Pfotenhauer und P.A. Stübel)
Dresdner Stadtansichten 1900 – 1945 aus der Sammlung des Dresdner Stadtmuseums
Zwischen „Goldenem Lamm“ und „Schützenhof“ – Beiträge zur Trachauer Ortsgeschichte
Die Dresdner Bahnhöfe
Wonnige Wogen – Die Elbebäder in Dresden
Bockwurst und Vita-Cola – Lebensverhältnisse zwischen DDR-Gründung und Mauerbau
Die Ersterwähnung von Dresden vom 31. März 1206
„Maß und Gewicht“ in Dresden bis zur Einführung des metrischen-dezimalen Maß und Gewichtsystems
Bereits im ersten Geschichtsbuch war mit dem Beitrag zur 750 Jahrfeier auf das Gründungsjahr eingegangen wurden. Natürlich ist dies immer der Ausgangspunkt für Stadtgeschichte. Im Beitrag zu den Altmarktausgrabungen lesen wir, dass für die Zeit vor 1206 keine Dokumente oder Schriften zu finden sind, obwohl Zwickau, Leipzig, Chemnitz ältere Kirchweihungen aufweisen. Der kurze Artikel zur Ersterwähnung beinhaltet eine neue Übersetzung der Urkunde. Es geht aber nicht um Dresden, welches auch vorher schon Stadt gewesen sein könnte, sondern um den Rechtsstreit, ob eine Burg Thron rechtmäßig errichtet wurden wäre. Das alles geschieht, während Dietrich, der Sohn Ottos des Reichen, Markgraf von Meißen ist.*
Wer mit dem Fotoapparat öfter unterwegs ist, wie der hier schreibende Bücherjunge, passt bei Stadtansichten besonders auf. Hier zwei Beispiele, die sich auf im Beitrag gezeigte Ansichten beziehen.
Stadtansichten im Geschichtsbuch (S. 73) und meine Stadtansichten
Ein Opernbesuch ist wohl selten geworden, wenn ich so darüber nachdenke, wann ich das letzte Mail in einer war. War es wirklich Madame Butterfly (Puccini) im Teatro Avenida in Buenos Aires? Aber das wäre ja im Jahr 2007 gewesen… Statt dessen sah ich wohl mehr Musicals und Operetten…
In der Semperoper allerdings war ich kurz vor Weihnachten 2022 im Nussknacker von Tschaikowski. Auch das eine sehr schöne Aufführung. Schaut doch mal in den Trailer hier. Passend zur Jahreszeit mit offensichtlichem Striezelmarkt auf der Bühne. Ebenso sehr schön die Einbeziehung der vielen Balettschülerinnen und Schüler. Ist bestimmt eine tolle Bühnenerfahrung in diesem Haus.
Am 28. Dezember 2022 besuchten wir eine Ausstellung im Palais im Großen Garten Dresden. Notre Dame Paris, sehr interessant, zur Zeit vermutlich in Berlin zu sehen. Als wir das Palais verließen, fanden wir den Palaisteich in der winterlichen Abenddämmerung vor. Grund für eine der „Dresdner Postkarten“.
Die Postkarten sind das „Schnellfotoformat“. Eignen sich zum Verschicken, für Blogbeiträge und mehr. Im Dezember 2023, ein Donnerstag mit Sonne und Schnee führte mich in den Großen Garten. Übrigens sind das alles Schmartphone-Bilder. Zu dieser Serie gehört auch dieser frostige Beitrag.
Palais und vereister Paleisteich im Großen Garten Dresden